Amy Lendsor - Kriminalautorin

Amy Lendsor ist Mannheimerin mit Haut und Haar. 1973 am Neckar geboren, lebt sie heute im Herzen der Quadratestadt. Aus Stadt und Menschen schöpft Amy Lendsor den Stoff für ihre Geschichten. Mit dem „Ring des Todes“ findet ihr Debütroman ein wunderbares Zuhause bei einer weiteren passionierten Mannheimerin: Barbara Waldkirch.

Der Ring des Todes

Ein Wagner-Krimi

 

Sie hat über die Morde in der Zeitung gelesen und behauptet, die Bedeutung der Attribute an den Tatorten zu verstehen. Sie ordnet sie einer komplexen Symbolik aus der Opernwelt zu. In Richard Wagners Bühnenweihfestspiel „Der Ring des Nibelungen“ glaubt sie, Parallelen zu den Morden entdeckt zu haben....

Inmitten einer tiefen Sinnkrise wird dem in letzter Zeit äußerst erfolglosen Hauptkommissar Theobald Wagner und seinem Ermittlungsteam ein heikler Fall zuteil. Ein prominenter Bürger wird ermordet. Der Täter hinterlässt am Tatort und an der Leiche merkwürdige Attribute.

Beinahe hilflos beginnt Hauptkommissar Wagner seine Ermittlungsarbeit, blockiert von Selbstzweifeln und Selbstmitleid. Zudem stellt sich heraus, dass es sich bei dem Mörder des prominenten Olaf Westhofen offenbar um einen Serientäter handelt, nachdem eine weitere Leiche gefunden wird. Beide Opfer scheinen keinerlei Gemeinsamkeiten zu haben. Dennoch ist Wagner sich sicher, dies ist der Beginn einer Mordserie. Auch bei der zweiten Leiche findet die Polizei merkwürdig inszenierte Beigaben am Tatort. Noch bevor wenigstens der Hauch einer Spur definierbar ist, stirbt das dritte Opfer. Auch an diesem Tatort dasselbe Bild. Das Team geht fieberhaft jedem noch so unscheinbaren Hinweis nach.

Erst der Besuch einer alten Dame namens Elsbeth Winkler im Revier scheint die Wende bringen zu können. Sie hat über die Morde in der Zeitung gelesen und behauptet, die Bedeutung der Attribute an den Tatorten zu verstehen. Sie ordnet sie einer komplexen Symbolik aus der Opernwelt zu. In Richard Wagners Bühnenweihfestspiel „Der Ring des Nibelungen“ glaubt sie, Parallelen zu den Morden entdeckt zu haben. Elsbeth Winkler vermutet in dem Mörder einen Wagnerianer, der von der Idee besessen ist, jedem seiner Opfer einen Charakter aus genau diesem Opernzyklus zu verleihen. Sie verspricht dem Hauptkommissar, ihre Kontakte zu nutzen, um den Mörder eventuell unter den Opernabonnenten oder innerhalb der eingeschworenen Wagner-Gemeinde zu finden.